Mit der Bahn zum Baikalsee

Veröffentlicht am 28. Mrz, 2012 von IC Bahn in Bus und Bahn | Keine Kommentare

Eine DampflockWer den Nordosten von Europa kennenlernen möchte, der sollte unbedingt einmal eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn zum Baikalsee in Sibirien unternehmen. Hier muss man keine Angst vor der Kälte haben – im Sommer ist es oft so warm, dass man sehr gut im See baden kann.






Was den Baikalsee ausmacht

Der Baikalsee ist einer der ältesten und tiefsten Seen auf der Erde und liegt mitten in Sibirien. Ganz ohne Zweifel lohnt sich eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn dorthin – am schönsten ist sie natürlich im Sommer. Die Gegend um den Baikalsee und um Irkutsk ist touristisch sehr gut erschlossen und ideal für einen Urlaub. Am besten verbringt man dort mehrere Tage und erholt sich, bevor man mit der Bahn weiterreist – wie beispielsweise nach China oder in die Mongolei. Übrigens: Für den kleinen Hunger zwischendurch ist lieferando.de ideal geeignet.

Mit der Bahn zum Ziel

Die Transsibirische Eisenbahn hat eine Strecke, die direkt am Baikalsee entlang führt, doch man kann nur in Irkutsk aussteigen. Von dort aus sind es rund 70 Kilometer, bis man den Ort Listwjanka erreicht, der sich unmittelbar am Ufer des herrlichen Sees befindet. Irkutsk befindet sich am einzigen Fluss zum Baikalsee, dem Angara. Von dort aus kann man auf der Straße oder auf dem Wasserweg zum Baikalsee gelangen. Es fahren im Bahnhof in Irkutsk einige kleine Busse ab, mit denen man schnell und günstig zum Baikalsee gelangt. Wer möchte, kann auch eine geführte Tour am Baikalsee unternehmen. So kann man wirklich viel von der Gegend entdecken und auch einiges Wissenswerte darüber erfahren. Auch Backpacker treffen sich gerne am Baikalsee, denn es gibt in der Region sehr günstige Unterkünfte und Hotels, mit denen auch der Urlaub für den kleinen Geldbeutel problemlos möglich ist. Natürlich ist der zugefrorene Baikalsee auch im Winter ganz ohne Zweifel ein Erlebnis, allerdings sollte man hier auf die richtige Kleidung achten – es wird in Sibirien, wie man sicher erwarten kann, sehr kalt. Wenn Sie wieder zurück in Deutschland sind und Hunger haben, können Sie sich etwas vom Partyservice München bestellen.

Foto: Markus Stange – Fotolia

Kroatien über Land erreichen – spannende Bahnreisen

Veröffentlicht am 06. Mrz, 2012 von IC Bahn in Bus und Bahn | Keine Kommentare

Kroatien ist eine Bahntour wertKroatien ist nach den Wirren der 90er Jahre längst wieder zu einem der beliebten Reiseziele im Süden von Europa geworden. Verantwortlich dafür sind neben den vorhandenen Sehenswürdigkeiten und dem tollen Naturschauspiel im kroatischen Hinterland oder entlang der Adriaküste dabei jedoch auch die neuen Reisemöglichkeiten, die für Touristen aus aller Welt zur Verfügung stehen. Neben dem Flugzeug und dem Bus ist es heutzutage vor allen Dingen die Bahn, welche mit speziellen und sehr günstigen Angebote Reisende in Richtung Kroatien lockt und bringt.

Mit der Bahn nach Kroatien

Per Bahnfahrt den kroatischen Urlaubsort erreichen zu wollen ist auf den ersten Blick mit vielen Mühen und auch einer weiten Wegstrecke verbunden. Die entsprechenden Verbesserung in der Infrastruktur und das Zusammenwachsen Europas bringt jedoch eine Menge an Verbesserung zu diesem Thema. Neben den berühmten Nachtzügen ist die Bahnfahrt nach Kroatien aus Westeuropa am Tag mehrmals möglich, wenngleich besonders die Aussicht ein Grund für die am Tag stattfindende Anreise ist. Beginnend in Deutschland lässt sich bei der Bahnfahrt nach Kroatien Österreich, Slowenien und anschließend ein Teil des Hinterlands von Kroatien durchstreifen ehe die kroatische Hauptstadt Zagreb und andere Urlaubsorte mit dem Luxus Ferienhaus warten. Der Ausblick während der Fahrt ist dabei gerade an sonnigen Tagen absolut unglaublich und fast nicht zu beschreiben. Entlang verschiedener Bergtäler schlängelt das Bahngleis sich nach Kroatien, während man bei der entsprechenden Fahrt tolle Berggipfel oder aber so manchen größeren Fluss und dessen Verlauf bestaunen kann.

Das Reisen mit der Bahn mit der eigenen Unterkunft kombinieren

Die Bahnreise nach Kroaten ist bei weitem jedoch nicht nur aus diesem Grunde sehr beliebt geworden. Speziell die großen Eisenbahngesellschaften Deutschlands und Österreichs bieten im Verbund mit der entsprechenden Anreise per Bahn oftmals auch sehr günstige und dennoch sehr hochwertige Angebote der Unterkunft an. Neben dem Hotel lässt sich darin auch ein Luxus Ferienhaus Kroatien jederzeit wiederfinden, in welchem man nach der langen Zugfahrt bequem entspannen kann und den vielleicht vorhandenen Pool soeben für die eigene Erholung zu nutzen versteht.

Hoher Komfort gegeben

Neben der Unterkunft bietet die Bahnreise selbst auch hohen Komfort. Moderne Zugwagen mit entsprechenden technischen Annehmlichkeiten einer Klimaanlage oder aber eines leiseren Rollens sind ebenfalls ausschlaggebende Gründe weshalb immer öfter die Bahn nach Kroatien genutzt wird. Die Kombination all dieser Faktoren bringt dabei Vorteile mit sich, welche weder durch schnelle Flugverbindungen noch durch sehr günstige Busverbindungen jemals erreicht und umgesetzt werden kann. Erleben auch Sie den Kroatien Urlaub mit der Bahn und dem dazu passenden Luxus Ferienhaus für perfekte Erholung und Entspannung.

Bildmaterial: citoxe (Fotolia)

Unterwegs mit dem Nachtzug

Veröffentlicht am 25. Feb, 2012 von IC Bahn in Bus und Bahn | Keine Kommentare

Zugreise durch die BergeNatürlich träumen alle davon, dass ihre Unterkunft im Urlaub möglichst bequem und schön ist. Ein Nachtlager im Nachtzug kommt da für viele sicher nicht infrage. Doch eigentlich sollte man schon einmal darüber nachdenken, denn immerhin bleibt man dort ja nicht für zwei Wochen. Es geht nur um eine oder höchstens zwei Nächte. Denn letztlich hat die Fahrt im Nachtzug auch einige Vorteile.




Vorteile einer Übernachtung im Nachtzug

Natürlich kann man sich vorstellen, dass ein Hotelbett bequemer ist als eine Nacht im Nachtzug. Doch mittlerweile gibt es auch in den Zügen sehr ansprechende Abteile, in denen das Übernachten nicht mehr unbequem ist. Außerdem dürfen Sie nicht vergessen, dass dieses Nachtlager einen ganz entscheidenden Vorteil hat. Denn während Sie schlafen, kommen Sie Ihrem Ziel näher. Steigen Sie abends zuhause in den Nachtzug, sind Sie am nächsten Morgen schon wesentlich näher an Ihrem Ziel. So sparen Sie Zeit und Geld. Denn würden Sie in einem Hotel übernachten, müssten Sie diese Kosten und zusätzlich die Fahrtkosten für den Zug bezahlen. Für einen Nachtzug wird zwar ein Aufschlag verlangt, dieser ist aber nicht so hoch wie Hotelkosten es im Allgemeinen sind.

In den Hauptschlafzeiten gibt es keine Stopps

Die meisten Strecken der Nachtzüge sind so angelegt, dass es in den Hauptschlafzeiten keine Zwischenstopps gibt. So dürfte keine große Unruhe im Zug aufkommen – selbst wenn Sie sich ein Abteil mit anderen Reisenden teilen, die womöglich an einem anderen Bahnhof aussteigen wollen. Denn in aller Regel gibt es zwischen Mitternacht und fünf oder sechs Uhr morgens keine Fahrgäste, die aus- oder einsteigen können. So ist eine gewisse Nachtruhe gewährleistet, die dafür sorgt, dass Sie ausgeschlafen am Zielort ankommen. Ein kleines Frühstück mit Brötchen und Kaffee ist meist sogar noch im Preis inbegriffen.

Eine Übernachtung im Nachtzug ist vielleicht nicht mit der in einem Hotel zu vergleichen, aber auf der anderen Seite bietet sie den Vorteil, dass man seinem Reiseziel ein ganzes Stück näher kommt. So kann man letztlich eine Menge Zeit und Geld sparen. Handelt es sich nur um eine Übernachtung, ist die Alternative Nachtzug auf jeden Fall sehr zu empfehlen.



Urheber des Fotos: Markus Fischer – Fotolia

Mit der Bahn quer durch Europa

Veröffentlicht am 09. Jan, 2012 von IC Bahn in Bus und Bahn | Keine Kommentare

Bahnreisen durch Europa sind bei Jugendlichen und Erwachsenen schon seit langem äußerst beliebt. Wer mehr von Europa sehen möchte, der greift auf das InterRail Ticket zurück, zusätzlich bieten heute jedoch viele europäische Staaten spezielle ermäßigte Tickets an, die es noch leichter machen in eine bestimmte Stadt zu reisen. Europa per Bahn zu erkunden stellt nach wie vor die preiswerteste Art dar den Kontinent kennenzulernen. (weiterlesen…)

Bahnreisen nach Berlin: perfekt im Frühjahr und Sommer

Veröffentlicht am 27. Dez, 2011 von IC Bahn in Bus und Bahn | Keine Kommentare

Berlin, als Hauptstadt Deutschlands, bietet sich für eine Reise in dem kommenden Frühling und Sommer an. Nie war Berlin so kulturell vielfältig und nie zuvor war das Reisen mit der Bahn so günstig wie zu diesem Zeitpunkt. Bequemer und angenehmer war Urlauben selten. Berlin Reisen für jeden Geschmack und für kleines Geld.

Mit der Bahnfahrt fängt der Urlaub gut an

Lange Fahrten mit dem Auto sind nicht nur anstrengend, sondern kosten zudem auch eine Menge Zeit und Geld. Beides möchte der Urlauber auf gar keinen Fall verschwenden, sondern so früh wie möglich entspannen, anstatt, besonders in der Ferienzeit, stundenlang im Stau zu stehen, oder Unmengen an Benzin zu verbrauchen. Dazu kommt ja dann noch die Abnutzung des Wagens. Außerdem können Sie den ganzen Service an Bord nutzen, sei es in den Bordrestaurant etwas essen und trinken zu gehen, oder die sauberen Toiletten zu benutzen. Genauso beim Lesen, oder Musik hören bietet Ihnen das Bahn-Fahren die Möglichkeit ihre Zeit individuell Ihrem Zeitplan anzupassen. Flexible Abfahrtszeiten bei jeden Wind & Wetter in Berlin und Brandenburg, egal ob mit der Regionalbahn oder dem ICE, sichern Ihren Urlaubs-Beginn von Anfang an.

Der Sommer ist zum genießen da

Der Vorteil von Berlin Reisen liegt klar auf der Hand. Berlin ist eine bunte, quirlige Stadt, die nie still zu stehen scheint. Wer noch nicht dort war, sollte dies unbedingt nachholen. Der kommende Sommer bietet wieder tolle günstige Ticket-Angebote. Vor allem in den Sommerferien fahren Sie kostengünstig mit dem Länderticket nach Berlin, sodass Sie sich glatt noch eine Woche länger gönnen könnten. Denn nicht nur das Wetter in Berlin und Brandenburg ist jedes Jahr wieder herrlich, sondern auch die Menschen Berlins begeistern mit ihrer lockeren und hilfsbereiten Art. Auf Zoover.de bekommen Sie jederzeit alle Informationen, die Sie für Ihren Aufenthalt benötigen, sowie die besten Angebote von Berlin Reisen, die Sie je gesehen haben. Zahlreiche Tipps und Sehenswürdigkeiten, wie das Brandenburger Tor, den Potsdamer Platz oder einem Besuchs des Reichstags bekommen Sie gratis dazu auf Zoover.de. Planen Sie Ihre nächste Städtetour nach Berlin mit der Bahn und kommen Sie bequem und sicher am Berliner Hauptbahnhof an. Tolle Infos & Angebote gibt es auf Zoover.de.

Photo: Foto Füchsin – Fotolia.com

Ratgeber: Jetzt günstig Reisen mit der Bahn

Veröffentlicht am 10. Okt, 2011 von IC Bahn in Bus und Bahn | Keine Kommentare

Tipps zum günstigen VerreisenEigentlich ist das Bahnfahren ja eine feine Sache. Gerade auf Reisen im Inland oder auch in das benachbarte europäische Ausland hat die Schiene durchaus große Vorteile gegenüber Flugzeug und Auto. Wer statt in das Auto in die Bahn steigt, der hat nicht den Stress, selbst am Steuer sitzen zu müssen.

Stressfreies Reisen

Das Reisen wird auf diese Weise wesentlich stressfreier. Wer vom Flugzeug auf die Bahn umsteigt, hat den großen Vorteil direkt in der Stadt anzukommen und nicht auf einem Flughafen irgendwo außerhalb des Zentrums. Zudem muss man nicht eine Stunde oder länger vor dem Abflug einchecken, sondern kann zehn Minuten vor Abfahrt zum Bahnsteig kommen – vorausgesetzt man hat ein Ticket. Und hier fängt das Problem bei der Bahn leider an. Wirklich günstige Tickets sind rar gesät. Wer keine Bahncard sein Eigen nennt, der muss häufig hohe Preise zahlen, um dieses Verkehrsmittel nutzen zu können. Dazu kommt, dass die Bahn selbst von Jahr zu Jahr teurer wird. Jährliche Preisaufschläge von mehreren Prozent sind die Regel.

Online nach günstigen Tickets stöbern

Eine Möglichkeit, günstig mit der Bahn zu fahren, bietet das Unternehmen selbst an. Vor einiger Zeit bereits wurde der Dauertiefpreis eingeführt, mit dem jede innerdeutsche Strecke bereits ab 29 Euro in eine Richtung befahren werden kann. Jedoch ist es recht unwahrscheinlich, eines dieser Tickets zu ergattern, wenn man nicht Wochen vor der Abfahrt bucht. Damit geht dann auch einer der Vorteile der Bahn leider verloren – die spontane Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Zug. Der Dauertiefpreis ist allerdings nicht nur in der 29 EUR – Variante zu haben. Gestaffelt gibt es auch Tickets zum Festpreis von 39 oder 49 EUR für eine Strecke. Auch dies kann für einige Strecken bereits eine deutliche Vergünstigung gegenüber dem Normalpreis und auch gegenüber dem Flugzeug sein. Der Dauertiefpreis für Verbindungen ins europäische Ausland übrigens, der bei 39 EUR beginnt, ist deutlich häufiger erhältlich und lohnt sich preislich eigentlich fast immer.

Günstige Bahntickets über andere Reiseanbieter

Wer gerne Bahn fährt und auf der Suche nach günstigen Tickets ist, der sollte auch über den Tellerrand des Staatsunternehmens hinausschauen, was die Suche nach günstigen Fahrkarten angeht. Eine Möglichkeit sind einige Reiseanbieter, die Bahntickets zum Festpreis für viele Strecken verkaufen. Es sind dort zwar nicht immer alle Verbindungen erhältlich, aber viele häufig genutzte Strecken können bei diesen Anbietern gefunden werden. Hier befindet man sich dann zwar in der Regel nicht auf dem niedrigen Niveau des Dauertiefpreises, aber deutlich günstiger als der Normalpreis ist es immer noch. Wer sich auf eine Google-Suche nach günstigen Bahntickets begibt, der wird eine vielfältige Auswahl bekommen. Da wären zum einen Seiten, die sich darauf spezialisiert haben, Licht in den Tarifdschungel der Bahn zu bringen. Dort sind Hinweise zu finden, wie und wann man am besten bei der Bahn bucht, um einen günstigen Preis zu bekommen. Aber auch andere Anbieter gibt es, die dann eben selbst günstige Bahntickets verkaufen. Eine Online-Suche vor der Buchung auf der Bahn-Homepage lohnt sich daher eigentlich immer.

Bildquelle: ferkelraggae – Fotolia

Die schönsten Eisenbahnrouten Deutschlands

Veröffentlicht am 03. Okt, 2011 von IC Bahn in Bus und Bahn | Keine Kommentare

Informationen über die schönsten Eisenbahnstrecken in DeutschlandDeutschland ist ein Land mit verschiedenen landschaftlich reizvollen und sehr unterschiedlichen Regionen. Ein besonders entspannender und interessanter Weg, die deutschen Regionen und deren Natur zu erleben ist eine Fahrt mit der Bahn. Wenn eine Reise ansteht, ob beruflich oder privat, dann kann eine Bahnfahrt nicht nur preislich die beste Alternative sein. Eine Fahrt durch Deutschlands schönste Gebiete ist sowohl erholsam als auch lehrreich. Steigen Sie also ein und erleben Sie Ihre Region auf eine neue Art und quasi im Vorbeifliegen.

Die Geschichte der Eisenbahn in Deutschland

Fast das gesamte Land ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts nach und nach mit Eisenbahnstrecken erschlossen worden und die Eisenbahn hat die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands sehr nachhaltig und positiv beeinflusst. Zunächst war der Schienenverkehr eines der Hauptstandbeine der Industrie, vor allem der Steinkohle-, Braunkohle- und Eisenindustrie. In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich die Eisenbahn besonders im Bereich Personenverkehr, wobei sowohl der Nahverkehr, als auch der Fernverkehr eine große Rolle spielen. Eine Reise mit der Bahn muss nicht in weite Ferne führen, auch wenn eine Bahnfahrt mit der transsibirischen Eisenbahn oder mit dem legendären Orientexpress sicherlich einmalige Erlebnisse sind. Deutschland hat wunderschöne Landschaften zu bieten, die sich sehr gut per Bahn erkunden und erleben lassen. Eine Reise innerhalb Deutschlands kann mit einer Bahnfahrt einen schönen Auftakt haben und ist zudem noch wesentlich bequemer und stressfreier als eine Autofahrt auf den, zu Urlaubszeiten ständig überfüllten, Autobahnen.

Besonders empfehlenswerte Routen

Eine besonders reizvolle Strecke ist die seit etwa 150 Jahren bestehende Strecke der Erzgebirgsbahn. Die Zugverbindung sollte im 19. Jahrhundert der Region wirtschaftlichen Fortschritt bringen und ist heute eine touristisch genutzte Route, die durch die wunderschöne Landschaft des Erzgebirges führt. Sie ist eine sehr aufwändige Strecke, denn sie überquert zahlreiche Flüsse und Täler. Auch Tunnel wurden durch schweres Gestein gegraben, um der Erzgebirgsbahn den Weg frei zu machen. Besonders beeindruckend ist eine Fahrt mit dieser Bahn, da sich historische Vereine um den Erhalt und die Pflege der alten Lokomotiven und Wagen kümmern. Auch einige der alten Bahnhofsgebäude sind in einem hervorragenden Zustand und stehen unter Denkmalschutz. Im Sauerland gibt es die Sauerländer Kleinbahn, eine historische Schmalspurbahn, die jedoch nur noch als Museumsbahn betrieben wird. Ihre Strecke führt durch das landschaftlich schöne und sehr naturnahe Elsetal. Auch hier im Sauerland sind noch alte und gut erhaltene Züge im Einsatz.

Die beliebten Frankenwaldbahn und Achertalbahn

In einem anderen Teil Deutschlands fährt die Frankenwaldbahn. Es handelt sich um eine 88 km lange, heute elektrifizierte und modernisierte Hauptstrecke, die von Lichtenfels über Kronach bis Saalfeld fährt. Diese Strecke ist Teil der Strecke zwischen München und Berlin und wird daher auch stark befahren. Die Frankenwaldbahn durchquert das Rodachtal und führt dann durch das Haßlachtal, die beide landschaftlich sehr reizvoll sind. Danach werden die Täler enger und die Landschaft bewegter. Die Strecke führt dann weiter durch Ludwigsstadt und Lauenstein um schließlich durch die Randgebiete des Thüringer Schiefergebirges zu laufen. Wiederum eine andere Landschaft zeigt die Achertalbahn, die sich elf Kilometer durch die oberrheinische Tiefebene bis in den mittleren Schwarzwald schlängelt. Die Strecke führt an dem kleinen Dorf Kappelrodeck vorbei, wo man von Mai bis Oktober, eine kleine Strecke mit einer alten Dampflok aus der Zeit um die Jahrhundertwende fahren kann. Die Strecke gibt den Blick auf Weinberge, Burgruinen, alte Mühlen und kleine Dörfer frei und es wird hier nie langweilig aus dem Fenster zu sehen.

IMG: Thaut Images – Fotolia

Bahntickets im Internet kaufen und dabei Geld sparen

Veröffentlicht am 29. Sep, 2011 von IC Bahn in Bus und Bahn | Keine Kommentare

Der Artikel rät dazu Bahnticket-Sonderangebote im Internet zu erwerbenWill man heute mit dem Zug nah oder fern verreisen, kann der Ticketkauf durchaus schon einmal eine spannende Sache werden. Als Bahnkunde verbleiben grundsätzlich nur drei Möglichkeiten. Entweder im DB-Reisebüro, am Automaten oder im Internet. Bei einigen Verbindungen besteht sicherlich noch die Möglichkeit, das Ticket im Zug zu erwerben, kommt aber in den wenigsten Fällen vor.

Der Internetkauf ist einfacher

Das DB-Reisebüro muss erst gefunden werden und je nach Ort und Stadt weist es unterschiedliche Öffnungszeiten auf, die es dem Bahnkunden nicht immer leicht machen. Leider ist die Abfahrt nicht immer identisch mit den Öffnungszeiten. Gleichzeitig kommt hinzu, dass es unter Umständen zu Aufpreisen kommen kann.- Dem möchte man dann doch gerne aus dem Wege gehen. Die allseits mittlerweile gut bekannten Ticketautomaten sind überall zu finden und vollrichten nach anfänglichen Problemen ihre Arbeit ohne große Beschwerden. Alle Bahnverbindungen, selbst die ins Ausland können ohne Probleme gebucht werden. Doch wo sind die ganzen Sonderangebote, die man immer wieder in der Werbung sieht.

Wo findet man Sonderangebote?

Letztlich verbleibt ja noch die dritte Möglichkeit, das Internet. Das Internet bietet einem alle vorab beschriebenen Wege in einem und ohne Aufpreis. Selbst die angekündigten Sonderaktionen und Sonderangebote lassen sich hier schnellen finden. Einige sofort andere erst nach längerem Suchen. Dennoch erspart man sich viel Zeit und Aufwand, im Gegensatz zur Nutzung der anderen Wege. Das Ticket mit dem Sonderangebot kann man auch gleich im Internet kaufen und rechtsverbindlich ausdrucken. Viele Bahnkunden nutzen dieses bereits und haben bei der Fahrkartenkontrolle nur noch das A4 Kopierpapier als Beleg dabei. Unendlich viele Internetseiten beschäftigen sich auch direkt mit dem Thema und zeigen umfangreich und detailliert, welche Einsparmöglichkeiten bei bestimmten Routen bestehen. Preis- und Tarifmodelle, die gegengerechnet werden, unter Hilfenahme aller zeitigen Sonderangebote sind mehr als hilfreich und vor allem sparreich! Endlich findet man optimale Möglichkeiten, um in dem gelegentlich wirren Tarifdschungel der Bahn durchzufinden.

Spareffekte bis 50% selbst ohne Bahncard

Plötzlich bekommt man auch die richtigen Informationen, wie man zum Beispiel für 29 Euro einen Tag lang in einem Bundesland Bahnfahren kann. Gegen geringen Aufpreis ist dieses sogar im ganzen Bundesgebiet möglich. Sonderangebote lassen sich besonders im Internet schnell finden, das Ticket kann dann ganz einfachausgedruckt werden. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn die Zugfahrt bereits am darauffolgenden Tag beginnt. Bei Tickets mit Sparpreis Variationen sind teilweise schon Ersparnisse bis zu 50% (ohne Bahncard) möglich. Allerdings lohnt sich das Sparpotenzial auf längeren Reisestrecken am meisten.

Inhaber der Grafik: Lincoln Rogers – Fotolia

Geschichte des Schienennahverkehrs in Deutschland

Veröffentlicht am 07. Aug, 2011 von IC Bahn in Bus und Bahn | Keine Kommentare

SchienennahverkehrDer Schienennahverkehr ist ein zentraler Baustein des öffentlichen Verkehrsnetzes. Täglich transportieren Regionalzüge und S-Bahnen Hunderttausende Menschen. Vor allem für Pendler ist dieses Angebot unabdingbar und entlastet so die Straßen.

Definition Schienennahverkehr

Der Begriff Schienennahverkehr könnte dahin gehend missverstanden werden, dass die Länge einer Strecke als alleiniges Definitionsmerkmal angesehen wird. Dem ist allerdings nicht so. Es ist gut möglich, dass mit Fahrzeugen des Schienennahverkehrs die gleichen Strecken zurückgelegt werden können, wie mit Zügen des Fernverkehrs.
Entscheidend ist vielmehr, wer eine Strecke befahren darf. Das bestimmen die beteiligten Akteure auf der Anbieterseite, sowie die oberste Bundesbehörde, das Eisenbahn-Bundesamt, beziehungsweise die entsprechenden Landesbehörden. Die Abgrenzung zwischen beiden Bereichen ist also in der Organisation des Eisenbahnverkehrs begründet. In anderen Staaten gibt es diese nicht, auch in der deutschen Eisenbahngeschichte gibt es sie erst seit wenigen Jahrzehnten. Ob es sich nun um die eine oder andere Variante handelt, erkennt der Kunde am Zugtyp. Fahrzeuge des Schienennahverkehrs sind Regionalbahnen, Regio-Expresse, Interregio-Expresse, sowie S-Bahnen. Für Kunden ist das in zweierlei Hinsicht relevant. Diese Züge sind zwar aufgrund geringerer Leistung und häufigeren Aufenthalten langsamer als Fernverkehrszüge wie zum Beispiel ICs und ICEs, dafür aber auch billiger. Zudem sind einige Bahnangebote, zum Beispiel das beliebte Schöne-Wochenendticket und Ländertickets, auf den Schienennahverkehr beschränkt.

Das 19. Jahrhundert

Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts durchlebte das damalige Deutsche Reich eine rasante wirtschaftliche Entwicklung, die als Industrialisierung bezeichnet wird. Die Eisenbahn hat daran in zweifacher Hinsicht starken Anteil: Erstens ermöglichte sie den Transport von Industriegütern zwischen Produktions- und Nachfragestätten. Zweitens war der Ausbau der Eisenbahninfrastruktur zum Gütertransport und zur Personenbeförderung selbst Motor der Industrialisierung, indem dafür zum Beispiel große Mengen an Stahl benötigt wurden. Zudem eröffnete die Eisenbahn eine ganz neue Dimension an Mobilität, selbst die Bewältigung kürzere Distanzen war damals mit erheblichen Umständen und sehr langen Fahrzeiten verbunden. Die Eisenbahn wurde so zum Gegenstand einer umfassenden Fortschrittshoffnung. Zwar gab es damals den Begriff des Schienennahverkehrs noch nicht, dafür konnten aber die ersten Strecken als solche angesehen werden. So wurden beispielsweise 1835 die beiden nahe gelegenen Städte Nürnberg und Fürth miteinander verbunden. Kurze Zeit später folgten die Strecken Zehlendorf – Potsdam, Braunschweig – Wolfenbüttel und Düsseldorf – Erkrath. Sukzessive wurden die Eisenbahnlinien ausgebaut, die Fahrgastzahlen stiegen dementsprechend. Auch der Staat engagierte sich zunehmend im Bereich der Personenbeförderung.

Der regionalisierte Schienennahverkehr

Bis 1996 lag die Verantwortung für die Organisation des Schienennahverkehrs beim Bund. Mit dem sogenannten Regionalisierungsgesetz übertrug der Bund die Kompetenz auf die Bundesländer beziehungsweise gegebenenfalls an Zweckverbände, die gemeinschaftlich von Kommunen betrieben wurden und werden. Dieser Aufgabenzugewinn bedeutete, dass diese Institutionen Bahnleistungen bei entsprechenden Unternehmen bestellen oder durch Eigenbetriebe selbst erbringen mussten. Die große Anzahl an Zweckverbänden hat zur Folge, dass viel Koordinierung zwischen den einzelnen Beteiligten erbracht werden mussten. Reisende nutzen die Züge nämlich nicht nur innerhalb der jeweiligen Verbandsgrenzen, sondern auch darüber hinaus. Das führt zum Beispiel zur Herausforderung, Fahrten bei der Benutzung mehrerer verschiedener Züge untereinander abzurechnen. Für Sie bleibt das System glücklicherweise übersichtlich: Es reicht nach wie vor, wenn Sie lediglich eine Fahrkarte für mehrere Fahrten kaufen.

Copyright: Fotito – Fotolia

Sind Fernbusse eine Alternative zur Bahn?

Veröffentlicht am 04. Aug, 2011 von IC Bahn in Bus und Bahn | Keine Kommentare

Ferbusse als Alternative zur Bahn?Das Bundeskabinett hat die gesetzlichen Regelungen für Fernbuslinien deutlich liberalisiert: Diese Meldung erfuhr im August 2011 ein starkes Medienecho. Über Jahrzehnte hinweg wurden kaum Fernbusverbindungen genehmigt, nun wird sich das Angebot für die Kunden voraussichtlich erheblich erweitern.

Der Fernbusverkehr

Viele Busunternehmen haben auf diese gesetzliche Änderung seit vielen Jahren gewartet, nun ist es so weit: Künftig können bei Strecken über 50 km private Unternehmer Fernbuslinien einrichten. Sie bedürfen dazu weiterhin einer behördlichen Genehmigung, diese soll aber grundsätzlich erteilt werden. Bisher war dieser Sektor des Verkehrs stark reglementiert. Solche Linien wurden nur in Ausnahmefällen erlaubt. Es galt das Prinzip, dass Bahnverbindungen vor dieser Konkurrenz zu schützen seien. Die Befürchtung war nämlich, dass Fernbusse der Bahn Kunden abwerben und somit bestimmte Strecken für diese unwirtschaftlich werden. Man nahm an, dass die Bahn deshalb betroffene Verbindungen einstellen würde. Fernbusse wurden darum nur auf Strecken erlaubt, bei denen nach Ansicht der Genehmigungsbehörde ein begründeter Bedarf bestand. Das traf zum Beispiel zu, wenn es dort keine Bahnlinie gab oder die Fahrzeit eines Busses kürzer als diejenige der Bahn war. Bisher bekannte Fernbusverbindungen sind unter anderem Hamburg – Berlin und Berlin – Dresden.

Fernbusse als Konkurrenz für Bahn und Fluggesellschaften

Bahn- und auch Fluggesellschaften sehen die neue, liberale Regelung für Fernbusse mit Sorge. Sie sehen sich damit einer Konkurrenz ausgesetzt, die Kunden abwerben könnte. In der Tat haben Fernbusse einen Kostenvorteil, den sie ihren Fahrgästen weitergeben. Das zeigen die bereits bestehenden Linienverbindungen, die vor allem im Gegensatz zu Bahnangeboten oftmals deutlich billiger sind. Allerdings muss auch bedacht werden, dass Busse hinsichtlich Fahrzeit und Komfort nicht mit Bahn und Flugzeugen mithalten können. So dürfte eher unwahrscheinlich sein, dass zum Beispiel massenweise Nutzer von ICE-Verbindungen auf Fernbusse umsteigen. Potenzial besteht eher bei Fahrern, die bisher mittellange Strecken mit Regionalbahnen absolviert haben. Ist eine solche Fahrt mit mehrmaligem Umsteigen verbunden, kann eine Busreise im Vergleich auch bezüglich der Fahrzeit attraktiv sein. Ebenfalls interessant könnten Fernbusse für all jene sein, die bisher Mitfahrgelegenheiten nutzen. Hier haben Buslinien den Vorteil der Zuverlässigkeit. Auch viele Autofahrer könnten sich angesprochen fühlen: Angesichts hoher Spritpreise ist eine Busreise oftmals billiger als die Nutzung eines Autos durch nur eine Person.

Zukunft des Fernbusverkehrs

Es bleibt aber abzuwarten, auf welchen Strecken künftig überhaupt Fernbusse verkehren werden. Auch die Anzahl der Unternehmen, welche diesen Markt nutzen wollen, ist noch völlig offen. Es ist aber damit zu rechnen, dass vor allem Routen zwischen Großstädten Gewinne abwerfen könnten und deshalb befahren werden. Unklar ist jedoch, wie sich die politischen Rahmenbedingungen entwickeln werden. Die vom Bundeskabinett getroffene Neuregelung ist nämlich nicht unumstritten: So kritisieren einige Parteien und Verbände, dass Fernbusse im Vergleich zur Bahn bevorzugt werden. Sie argumentieren mit der Maut-Befreiung auf Autobahnen für Busse, während Züge dagegen Schienenmaut zahlen müssen. Sollte sich diese Meinung durchsetzen, könnten Busunternehmen höhere Kosten drohen. Momentan ist das aber nicht abzusehen. All jene, die längere Strecken quer durch Deutschland zurücklegen müssen, können sich derweil über eine weitere Alternative freuen. Es ist empfehlenswert, vor jeder Fahrt die verschiedenen, für einen akzeptablen Möglichkeiten durchzurechnen.

Foto: gilles lougassi – Fotolia